Die Herausforderung
Was wir geliefert haben
Ein Werkstatttag ist keine Liste, sondern sieben Spalten
Sieben Plätze arbeiten gleichzeitig: vier Servicebuchten, Reifenmontage, Dellendrücken ohne Lackieren und die Wäsche. Die Termine lebten in Chatverläufen und im Kopf des Serviceberaters — wer steht auf welcher Bucht, wie lange noch, passt eine halbe Stunde dazwischen.
Wir haben ein Terminbuch gebaut, in dem der ganze Tag auf einen Blick sichtbar ist — eine Spalte je Arbeitsplatz — und das sich vom Telefon aus direkt in der Werkstatt öffnet.
Links der Monat: die Punkte unter einem Datum zeigen, wie viele Termine an diesem Tag liegen. Rechts der Tag nach Buchten — mehrtägige Arbeiten laufen als durchgehendes Band.
Ein Raster, das die Werkstatt abbildet
Ein gewöhnlicher Kalender zeigt Zeit. Eine Werkstatt braucht etwas anderes: welcher Platz belegt ist. Deshalb ist der Tag in Spalten zerlegt — „Service 1“ bis „Service 4“, Reifenmontage, Dellendrücken, Wäsche — und ein Termin steht immer in seiner eigenen. Eine freie Lücke sieht man, man rechnet sie nicht aus.
Arbeiten über mehrere Tage werden nicht in Stücke zerschnitten: ein Fahrzeug im Zusammenbau vom 22. bis 26. September belegt seine Bucht als ein durchgehendes Band, und das liest sich sofort als „hier kommt nichts mehr hin“.
Alle Termine, gesucht so, wie man sich erinnert
Ein Serviceberater behält selten einen Nachnamen — er behält das Auto und die Arbeit. Die Suche läuft deshalb über Marke, Arbeitsbeschreibung und Platz: „Mazda“, „Koppelstangen“, „Wäsche“. Die Liste zeigt Uhrzeit, Bucht, was gemacht wird und wer den Termin angelegt hat.
Anfragen kommen von selbst
Nachrichten von der Werkstatt-Website landeten in einem gemeinsamen Postfach und gingen dort unter. Jetzt landet die Anfrage im Terminbuch: Name, Telefon, E-Mail, der Text der Anfrage und eine Herkunftsmarkierung — „azra-service.com · Reparaturschätzung“.
Als gelesen markieren geht auf zwei Wegen: auf den Punkt links tippen oder die Anfrage nach rechts wischen. Den zweiten gibt es, weil dieser Bildschirm einhändig am Telefon benutzt wird, ohne vom Fahrzeug wegzugehen.

Die Terminkarte: kurz und zur Sache
Ein Tippen auf den Termin öffnet die Karte: Uhrzeit, Bucht, welche Arbeit, wer sie wann gesetzt hat. Von dort zwei Wege — in die Arbeitskarte, wo Checkliste und Fotos liegen, und in die Historie des Termins, in der jede Änderung sichtbar ist.

Was zu tun ist und was getan wurde
Die Arbeitskarte ist zweigeteilt. Oben „Was ist zu tun“ — eine Checkliste, die der Berater füllt und der Mechaniker abhakt. Darunter „Arbeitsverlauf“ — ein Verlauf, in den Fotos und Videos direkt vom Telefon wandern, mit Bildunterschrift: was gefunden, was ersetzt wurde, wie es vorher und nachher aussah.
Dieser Verlauf beendet den alten Streit „war das vorher schon so?“ — ein datiertes Foto einer Bremsscheibe antwortet schneller als jedes Gespräch.

Wie es entstanden ist
Was unter der Haube steckt
Die Anwendung
Laravel mit serverseitigem Rendering: die Seite kommt fertig an, ohne auf Skripte zu warten. Das dunkle Thema ist keine Mode, sondern Bedingung — ein Telefondisplay unter der Hallenbeleuchtung wie im Halbdunkel unter der Hebebühne.
Telefon als Hauptbildschirm
Wischgesten dort, wo sie natürlich sind, große Tippflächen, die Arbeitskarte einen Schritt entfernt. Fotos und Videos gehen direkt von der Kamera hoch.
E-Mail und Protokoll
Nachrichten von der Website werden empfangen und zu Anfragen aufbereitet. Ein eigenes Protokoll hält fest, wer einen Termin angelegt, verschoben oder gelöscht hat und wann.
Das Ergebnis
Ein Bildschirm, der den ganzen Werkstatttag nach Arbeitsplätzen zeigt, und ein Ort, an dem Anfragen, Termine und Fotoberichte zu jedem Fahrzeug zusammenliegen. Der Berater muss den Plan nicht mehr im Kopf behalten, der Mechaniker nicht mehr nachfragen, und der Inhaber nicht mehr herausfinden, wer wann einen Termin geändert hat.
Das System läuft am Telefon in der Halle und nicht nur am Monitor am Empfang — genau deshalb wird es benutzt.


